Blu-ray-Test: Pink Floyd – Delicate Sound of Thunder

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Die Blu-ray enthält einen restaurierten und neu geschnittenen Mitschnitt des legendären Konzerts im Nassau Coliseum von Long Island im August 1988. Für Fans von Classic Rock ein Muss. Einst Bestandteil des teuren „The Later Years“-Boxsets, erscheint die Disc jetzt als eigenständige Veröffentlichung.

Der neue 5.1-HD-Mix auf Basis der originalen Mehrspurbänder schallt nicht nur ausgesprochen räumlich, sondern punktet auch mit natürlich klingendem Hall und viel Live-Atmosphäre; da sitzt man wirklich mittendrin. Trotzdem bleibt vorne die Bühne erhalten, Instrumente spielen klar und ortbar – schön plastisch schallt die E-Gitarre. Drums und Bässe machen zudem Druck und Gesang ist gut heraushörbar. Das in 4K restaurierte 1,78:1-Bild der originalen 35mm-Negative kann da nicht mithalten: So fallen Schärfe und Details nur mittelprächtig aus, was auch dem starken Rauschen geschuldet ist; kleine Verschmutzungen gehen darin fast komplett unter. Der Kontrast ist ausgewogen und Farben wirken frisch.

Die Licht- und Lasershow war damals schon imposant, der Sound von Pink Floyd ist ohnehin zeitlos.

Auf der Disc gibt es leider keine Extras, immerhin steckt ein 24-seitiges Foto-Booklet im Pappschuber.

Die Wertung 
Musik 6 von 6 Punkten
Bildqualität 3 von 6 Punkten
Tonqualität 5 von 6 Punkten
Bonusmaterial 1 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Warner
Format Blu-ray
Länge 115 Minuten
Bildformat 1,78:1 (1080/24p)
Tonspuren DTS-HD Master Audio 5.1
PCM 2.0-Stereo 96 kHz / 24 Bit

 

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