DVD-Test: Penny Dreadful – City of Angels

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Im Los Angeles der 1930er regieren Verbrechen und Korruption. Als erster Mexikaner, der es beim Police Department bis zum Detective geschafft hat, soll Tiago Vega (Daniel Zovatto) einen mysteriösen Mord aufklären. Spuren führen in ein Dickicht aus Mystizismus, dunkler Magie und Nazi-Spionage. Das „Penny Dreadful“-Spin-Off erzählt in einem spannenden neuen Setting seine eigene Geschichte.

Bild- und Tonqualität
Während die Original-Serie auch auf Blu-ray erschien, müssen sich deutsche Kunden beim Spin-Off mit DVD-Qualität begnügen (die USA bekommen hingegen HD-Discs). Für DVD-Verhältnisse ist das oft rauscharme 1,78:1-Bild meist scharf und ausreichend detailliert; in Totalen kann die Schärfe schon mal in die Knie gehen. Der Kontrast samt sattem Schwarz erscheint ausgewogen, Farben fallen zudem recht kräftig aus. Zeilenfl immern, Aliasing-Effekte und Kompressionsartefakte stören allerdings den Sehgenuss, diese Probleme hatte die HD-Ausstrahlung bei Sky nicht. Trotz Komprimierung klingt die 5.1-Dolby-Digital-Abmischung gut, Musik und Effekte schallen räumlich sowie mit guter Dynamik.

Extras
Neben einem Intro (2:30) bietet das 4-Disc- Set mit „Die vielen Gesichter Magdas“ (2:00) „Der Tanz in Penny Dreadful: City of Angels“ (5:36) und „Der Teufel steckt im Detail“ (8:36) Beiträge zu Produktion; Tiefschürfendes erfährt man aber nicht. Deutsche Untertitel fehlen den englischen Boni.

Die Wertung 
Serie 4 von 6 Punkten
Bildqualität 4 von 6 Punkten
Tonqualität 4 von 6 Punkten
Bonusmaterial 2 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Paramount
Format DVD
Discs / Folgen 4 / 10
Zirka-Preis 18 Euro
Bildformat 1,78:1 (anamorph)
Tonspur Deutsch Dolby Digital 5.1
Tonspur Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel deutsch, englisch

 

„Spoiler Alarm“: Die DVD warnt vor Bonusbeiträgen, die viel von der Handlung verraten.

 

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